Allgemein weiß man bisher, dass das Ausdauertraining und koordinative Übungen positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns haben. Daher liegt der Schwerpunkt von mental moving auch im Bereich des Ausdauertrainings und der sensomotorischen Aufgaben. Aber auch bei einfachen Kräftigungsübungen können kognitive Zusatzaufgaben versucht werden.

Die Kurse vermitteln Ihnen die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Gehirnleistung. Sie lernen u.a. dual- oder multitasking Übungen, die man in der neurologischen Rehabilitation, aber auch in der Prävention von demenziellen Erkrankungen einsetzen kann. Dies wird überwiegend im Setting einer Gruppentherapie angeboten, aber auch in einer Einzelbehandlung in Verflechtung mit Inhalten der Physio-, Ergo- und Sprachtherapie ist der Einsatz möglich. Ebenso können Sie mit den Aufgaben motorische wie mentale Lernprozesse unterstützen.

Die einerseits differenzierte, anderseits aber auch allgemeine Positionierung des Konzeptes ermöglicht die Einbindung der Übungen in eine Vielzahl von bestehenden Bewegungskontexten. So kann ein Anwendung im Reha-Sport Osteoporose ebenso adäquant sein, wie beim Diabetes-Sport oder in einer Parkinson-Gruppe. Selbst in den klassischen Gymnastik-Formen des Vereinsports, wie Skigymnastik etc., ist ein Einsatz sinnvoll. Von einer ausschließlichen Anwendung in speziellen „mental moving Kursen“ wird aus Erfahrung abgeraten, da es für die Teilnehmer meist zu anstrengend und überdosiert ist.

Im Fitness-Trend "fit body -fit brain" kann der Einsatz von mental moving Übungen in vorhandene Kurse integriert werden, wobei dabei dann die körperliche  und auch die kognitive Aktivität in der Belastungsdosierung variabel gestaltet werden kann.


Die Übungen können in organisatorische Durchführungsformen gegliedert werden:

mental moving im Sitzen

mental moving übers Kreuz

mental moving im Multitasking

mental moving beim Brainwalking

mental moving im Rhythmus

mental moving und Gedächtnistraining

mental moving in Spielformen


Die Übungen können aber auch nach Absicht und Zielen strukturiert werden:

mental moving zur Stärkung der Sinne

mental moving zur Verbindung der Hemisphären

mental moving zur Rhythmus-Schulung

mental moving zur Optimierung der Merkspanne

mental moving zur Verbesserung der Lerngeschwindigkeit

mental moving zur Prävention von demenziellen Erkrankungen

mental moving zur Erhaltung der Gehirngesundheit